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Vorwort vom Nov. 2008:
Inzwischen gibt es die MoBaSbS in der Version 4 !!!

Hier zeige ich noch die MoBaSbS im Aufbauzustand und mit den Bezeichnungen der Version 2 !!!
Meine hier beschriebene Steuerung ist eine der ersten aufgebauten. Und schon mit dieser konnte meine
große Modellbahn unglaublich zuverlässig betrieben werden. Ich fahre auch heute noch mit den alten
Platinensätzen. Diese wurden inzwischen in der Soft- und Hardware natürlich kontinuierlich verbessert.
Es gibt auch inzwischen industriell gefertigte Platinen vom Allerfeinsten, und und... Die MoBaSbS ist
richtig professionell geworden.
Ich überarbeite das unten geschriebene aus diesem Gründen nicht. Das Prinzip bleibt ja bestehen und ich
möchte euch nur auf den Geschmack bringen. In dem weiterführenden Link ca. in der Mitte geht es zur Site
von Patrick Urban, wo ihr ständig den neuesten Input saugen könnt und wo alles bis ins allerkleinste Detail
beschrieben ist.  


Die Modellbahnselbstbausteuerung MoBaSbS V2                                                                                                

Meine Modellbahn habe ich bis zum Jahreswechsel 2002/2003 in folgender Konstellation betrieben:

Märklin Motorola Protokoll mit Intellibox für die Lok- und Weichensteuerung, sowie mit einem HSI-88 für die Rückmeldung. Als Rechner dient mir ein
Notebook 350 Mhz Pentium II mit Windows 98 SE. Die Software zum Steuern der Anlage ist Railroad&Co 4.7. (Mittler Weile habe ich Anfang 2004
wegen zu langsamen Bildaufbauten beim Umschalten zwischen den Gleisbildstellwerken in Railroad&Co Version 5.0 auf einen schnelleren Rechner
gewechselt, 2,5 Ghz Pentium III mit Windows XP = das hat aber nichts mit den eigentlichen Problemen zu tun, hat nur eher "kosmetische" Gründe)

Nun dachte ich immer : Eigentlich eine ganz gute Zusammenstellung,
da über einen seriellen Port des Rechners die Befehle zur Anlage hin gehen und über einen zweiten seriellen Port die Befehle von der Anlage
zurückkommen.

Aber eben nur "ganz gut", wenn da nicht diese merkwürdigen und nicht nachvollziehbaren Verzögerungen in der Datenverarbeitung
gewesen wären =  Belegtmeldungen von den realen Kontaktmeldern wurden zu spät abgearbeitet
.
Dies wiederum führte bei mir über lange Zeit zu Unfällen und Schäden an meinem Rollmaterial, da die Züge sporadisch, also hin- und wieder bis in
ihre kommenden Ausfahrweichenstrassen fuhren, und dann erst bremsten. Ein ausfahrender Zug fuhr ihm dann in die Flanke. Vor allem, wenn mehr
als 3 Züge unterwegs waren. Das Schlimme ist, wenn so etwas sporadisch passiert, kann man keinen Wecker danach stellen, geschweige denn,
den Raum mal mit ruhigem Gewissen für kurze Zeit verlassen. Genau dann passierte es nämlich ganz besondern "gern".

Angestoßen durch eine Diskussion im Intellibox- und ganz besonders im Railroad&Co-Forum
wurde mir klar, dass diese Verzögerungen ihre Ursache in der Datenaufbereitung des Motorola-Protokolls der IB haben könnten. Uhlenbrock, als
Hersteller der IB, kennt wohl schon länger dieses Problem, hat es aber bis heute nicht gelöst. Die Intellibox scheint sich sozusagen selbst zu
verstopfen, wenn sie mehr als 3 Lokomotiven gleichzeitig bremst und beschleunigt.

Und genauso war es auch bei mir: beschleunigten und / oder bremsten mehr als _drei Loks gleichzeitig_ passierte es. Und noch ungenauer wurde
der Bremsweg, wenn virtuelle Kontakte mitspielten und auch noch berechnet und umgesetzt werden mussten. Dann ging es soweit, das eine zu
bremsende Lok mindestens 50 - 60cm zu weit fuhr und erst in der Ausfahrweichenstrasse zum Stehen kam!

Da ich es leid war, nervenaufreibende Zugfahrten durchzuführen, deren Ende immer in irgendwelchen Unfällen mündeten, habe ich
mit drei weiteren MoBa- Kollegen nach einer besseren Lösung gesucht. Dabei sind wir auf die MoBaSbS- Steuerung von Patrick Urban
aufmerksam geworden und nach einigen Emails stand unser Entschluss fest, diese Steuerung nachzubauen.

Dieser Schritt war der einzig richtige aus heutiger Sicht.
Denn jetzt, nach der Inbetriebnahme, hat es ein Ende mit all den Verzögerungsproblemen. Meine Züge halten jetzt da, wo sie sollen, und ich habe
seit dem keinen weiteren Crash mehr zu verzeichnen gehabt. Es macht einfach nur Spaß, ganz entspannt den Zugfahrten zu folgen.

Der Deutlichkeit halber möchte ich aber noch mal sagen, es handelt sich um eine SELBSTBAUSTEUERUNG. Also, wie der Name schon sagt,
muss sie in eigener Regie gebaut werden. Der Patrick hat sie eigentlich seinerzeit nur für sich selbst erstellt, und will sie nicht kommerziell nutzen.
Er stellt aber
alle Platinenlayouts, die benötigten Bauteile und was es sonst noch zu wissen gilt, auf seiner Site zur Verfügung.
 

Wenn ihr mehr zu dieser Steuerung wissen wollt, besucht doch mal die Homepage von Patrick:

http://www.macurb.de oder auf

Damit ihr einen Eindruck von dieser Steuerung gewinnen könnt, habe ich ein paar Fotos eingestellt :

zum vergrößern einfach draufklicken !!!

Die Zentrale Auf diesem Bild sieht man die Zentrale.

 

 

 


       
                                                                                                                                                                                                                                                                             


 Der DatengeneratorDiese Platine beinhaltet den Datengenerator, der aus den PC-Daten das Motorola-Protokoll generiert. An der vorderen Sub-D Buchse
wird der Booster angeschlossen. An die übrigen drei vorderen Buchsen kann je ein Handregler angeschlossen werden.

 

 

 



 


HIGHLIGHT : Das PC- USB/RS232 Interface. Diese Platine macht die MoBaSbS zur Steuerung mit USB Anschluss zum PC !!!
Das USB/RS232 Interface


dies ist der Weichengenerator "USC". Dieser ermöglicht das Stellen von Weichen über die MoBaSbS unter Märklin Motorola.
Diese Komponente gehört seit dem 01.01.2009

Der Weichengenerator


Natürlich braucht das ganze auch ein Netzteil. Dieses ist ein einfaches 5V/2A Netzteil in herkömmlicher Technik. Seit Anfang 2008
nutze ich allerdings ein PC Netzteil, weil der HDC (Handregler, siehe nächsten Posten) 12 Volt benötigt und weil ich seit dem auch die
gesamte MöBaSbS mit 12 Volt versorge (wird je Platine mit Festspannungsreglern dann auf 5 Volt gebracht) Außerdem hat man so auch
bei den Peripheriemodulen (Decodern + Encodern) an entfernten Punkten Spannungsreserven. Wenn von den 12 Volt nur 11 oder 10 Volt 
an dem letzten Modul ankommen reicht das immer die benötigen 5 Volt für eine Platine bereit zu stellen.

Das Netzteil


Ein weiteres Sahnehäubchen dieser Steuerung ist das von Patrick entwickelte Fahrpult "HDC"
Hiermit lässt sich sehr komfortabel die Anlage auch von Hand steuern. Man kann nicht nur die Adresse
der Lok ablesen, sondern auch ihre Bezeichnung in Form von Zahlen oder Buchstaben !!! Man sieht also
mit einem Blick, das man es beispielsweise mit einem EC Zug adressiert mit 03 zu tun hat. Das Dis-
play hat natürlich eine Hintergrundbeleuchtung, so dass man alle Daten auch im Dunklen im Blick hat.

Nach dem Einschalten der Anlage meldet der Handregler
                    sich ganz galant mit Namen
☺☺☺
Nach Aufrufen der ersten Lok wird diese im Display mit
                   der passenden Adresse genannt.



      

                       
 


Die MoBaSbS im Rohbau

Abschließend noch ein Bild von dem Gesamtaufbau auf einer Backplane
für meine Tests (im Bild die grüne unten rechts) Hierauf werden die aufgesteckten Steuerungsplatinen miteinander
verbunden. Natürlich wird das Ganze noch in ein passendes Gehäuse eingebaut, so dass auch ein professionelles
Aussehen gewährleistet ist.

 

 

 

 


Resümee :

Alles in allem kann ich sagen, dies war die einzig richtige Entscheidung. Mir ist zur Zeit keine auf dem Markt befindliche
Steuerung bekannt, die mit einem so modularen Konzept, und vor allem so präzise, die Steuerungsbedürfnisse eines
jeden Motorola und auch DCC Modellbahnfahrers abdeckt. Noch ein riesiger Vorteil übrigens :  Im Zusammenhang mit der
Steuerungssoftware und IB-Box fuhren rückwärts in Blöcken abgestellte Loks (also nicht in Vorzugsfahrtrichtung stehende)
am nächsten Tage nach Neuinitialisierung der Anlage falsch rum ! Auch dieses Ärgernis gehört mit der MoBaSbS der
Vergangenheit an.

ab 01.01.2008 läuft auch die Rückmeldung (S 88 Bus) über die MoBaSbS. Zwecks dessen habe ich mir auch einen
Peripheriemodulcontroller "PMC" gebaut, welcher die Verwaltung dazu übernimmt und einen ganzen Stapel an
Rückmeldemodulen.

ab dem 01.01.2009 schalte ich auch meine Lichtsignale mit eigens für die MoBaSbS entwickelten Decodern,
als da wären für die Lichtsignale der " LDEC" und für die Weichen der "FET" Decoder über den "PMC"
Dazu brauchte ich mir jetzt _nur_ noch die Decoder bauen ,--))
Meine Hoffmann Weichenantriebe schalten jetzt übrigens einwandfrei und absolut ohne Probleme ganz stramm durch ,--))
Beide Decodertypen werden mit Fremdeinspeisung a) beim FET zum schalten der Weichenantriebe und b) zum beleuchten
der LED an den Lichtsignalen bedient. Dazu nutze ich übrigens ein Notebooknetzteil für klitzekleine 14 Euro welches
geregelte stabile 18,5 Volt 3,5A ausgibt. Der FET gibt jetzt den Antrieben die 18,5 Volt, das läuft und schaltet jetzt, das
es nur eine Freude ist. Auch die Schaltprobleme mit den Viessmann Formsignalen sind vorbei. auch die ziehen richtig gut
durch, im Gegensatz zu früher und über den Märklin K83.


die Produktion vom Lichtsignaldecoder "LDEC"  ist aufgenommen. Da ich vorbildgerecht mit Dunkeltastung am Vorsignal
fahren will benötige ich nach jetzigem Stand 31 Stück. An dieser Stelle möchte ich mal erwähnen, das so ein Decoder
komplett gebaut, also inklusive der industriell gefertigten und über Patrick bezogenen Platine, etwas unter 9 Euro kostet,
wenn man den vorgesehen SN als Transciever nutzt und etwas über 10 Euro, wenn man den MAX 485 nimmt. Ich meine
jedenfalls das ist absolut nicht zu teuer ...

die ersten drei von 33 LDEC Lichtsignaldecodern (2 als Reserve für später, man weiß ja nie ,--)) ) sitzen schon


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