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Einbau einer selbst aufgebauten LED
Platine in einen Doppelstockwagen vom 16.02.04
Aus Kostensicht eine echte Alternative ist es, LED Platinen selber
"zusammen zu stricken". Hier bietet zur Zeit Michael Baur mit seinen fertig
geätzten
Platinen ohne
Bestückung einen idealen Einstieg für kleines Geld. Detaillierte
Informationen gibt es unter folgendem Link :
http://de.groups.yahoo.com/group/bilderdienst
Man muss sich, wie bei "Yuhu" üblich, anmelden, aber es lohnt sich ! Er ist auch
gerne bereit Fragen persönlich zu beantworten. Seine E-Mail ist :
PMB1995@aol.com
Die Bauteile
sind alle z.B.: bei Conrad Elektronik oder Reichelt zu beschaffen. (Reichelt ist
eine Ecke günstiger, aber nicht alle Teile lieferbar. Hier
gibt es die
Festspannungsregler
zum Beispiel derzeit nicht)
http://www1.conrad.de
http://www.reichelt.de/
Angefangen habe ich erst mal mit dem Aufbau mit gelblichen SMD LED. Die Ergebnisse sind für mich absolut überzeugend. Eine ganz tolle
Ausleuchtung
ist gegeben.
Und obwohl ich nur den Minimalaufbau gewählt habe,
also nur mit Festspannungsregler, aber ohne Tantalelko und
Stützspannungskondensator,
habe ich astrein
digitalflackerfreies Licht. Das
sollte trotzdem natürlich jeder erst mal selber testen, und dann entscheiden.
Der Einsatz selbst gebauter
Platinen ist in Doppelstockwagen
aus meiner Sicht
schon allein deshalb besonders interessant, da ich vor allem bei den unteren Platinen die
Aufbaulänge
selber bestimmen kann und nicht immer ein Drittel
an Teilen
wegschmeißen muss, wie bei einem Fertigprodukt.
An das Löten mit SMD Bauteilen gewöhnt man sich schon recht schnell. Klar,
man darf natürlich nicht stundenlang an einem Bauteil braten. Dann ist's hin.
Oder auch :
aus einer guten hellen LED wird dann schon eine deutlich dunklere,
wenn nicht ganz zerstörte. Eine 1mm Lötspitze oder noch besser 0,5er darf es
schon
sein. Man
platziere das Bauteil erst mal mit einer Pinzette an seiner
zugedachten Lötstelle (diese bloß nicht schon vorher mit Lötzinn versehen),
benetze
die Lötspitze mit etwas
Lötzinn und fixiere erst mal nur eine Seite
eines Bauteiles mit diesem bisschen Lötzinn an der Spitze vor. Dann in aller
Ruhe ganz
kurz die andere Seite mit genügend
Lötzinn richtig befestigen. Zum
Schluss die vorfixierte Stelle richtig löten.
Noch "ein Wort" zum Tantalelko und Digitalflackern : So ein Tantalelko macht es schon eine Ecke teurer, wenn man viele Wagen hat. Deshalb
habe ich es
mit den
gelben SMD LED auch erst mal ohne probiert. Versuche beim
Einsatz mit weißen SMD LED zeigten allerdings, das man hier nicht um den Einsatz
des Tantals herum
kommt, hier flackert es sonst schon recht heftig.
Als erstes wurden im Innern des Wagendaches die beiden Stege weggefräst.
Diese stören bei der Befestigung der oberen Platine unterm Dach.

Die Platine habe ich mit doppelseitigem Klebeband (extra stark von Tesa)
befestigt und vorbereitend schon die vier Kabel angebracht. Die
Kennzeichnungen
mit plus
und minus haben keine wirkliche Bedeutung. Sie sind nur als Eselohr
gedacht, wenn es zum Finale geht und durch
die Inneneinrichtung unübersichtlich
wird.
Unter der oberen Sitzreihe sind auch zwei Nöppen am Spritzling die man
wegfräsen muss. Ebenso müssen die an den Enden sitzenden Trennwände
am
Treppenaufgang
in Höhe um ca. 1cm gekürzt werden, sonst drückt das ganze auf die
Platine unterm Dach und das Gehäuse geht nicht zu.

Nicht vergessen vorm Zusammenbau Leben in die Bude zu bringen ,--)) Es tat
mir wieder in der Seele weh die Figuren zu amputieren. Ich versteh' die
Hersteller nicht.
Das Problem ist doch nun schon seit mindestens 30 Jahren
bekannt, sie ändern aber nichts bei der Produktion.
Jetzt nur noch "finalverdrahten" und fertig ist das Ganze.
Und so sieht der Dosto fertig aus. Alles schön gleichmäßig ausgeleuchtet. Das
der rechte Bereich etwas dunkeler ist liegt daran, das hier die 1-ste Klasse
ist,
und
die Sitze dunkler sind. Bei den 2-te Klasse Wagen ist das Licht noch
gleichmäßiger. Einzig die Kabel in den Einstiegsbereichen nerven etwas. Ich habe
versucht
sie vernünftig zu verstecken und das Gehäuse bestimmt 10x hochgenommen.
Dann habe ich's aufgegeben, das ist dort alles einfach zu sichtig.
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