Bauen mit Gips Ausleuchtung des Bahnhofsviertels
Am Parkplatz stehen die ersten von mir eingebauten Viessmann Laternen. Auf diesem Bild sieht man deutlich, das diese
doch
recht
große
Sockel haben.
Ich habe hingeguckt, und noch mal hingeguckt und dachte
dabei : "das sieht aus, als wären sie
völlig fehl am Platze und im
Wege". Das
folgende Bild zeigt
dann, das es auch anders geht. (Die Bahnsteiglampen 5501 +
5502
von Brawa auf meinen Bildern haben
übrigens diesen fetten Sockel z.B. nicht
!!!)
Den Laternen habe ich den Sockel einfach genommen. Dieser geht leicht
abzuziehen. Nun musste ich mir etwas einfallen lassen, wie ich die
Laternen in
den
zuvor gebohrten, aber zu großen Löchern für den Patentsteckfuß, fixiert und
einigermaßen fest bekomme. Die Lösung :
Um den unteren Bereich habe ich
dann
eine relativ kleine Kugel aus Autoknetmasse = Autodichtband von Teroson
gemacht. Diese graue
Knetmasse gibt es u.a.: in der Autoabteilung im
Supermarkt 3m x 20mm x 2mm. Sie lässt sich ganz leicht verarbeiten und
klebt dabei
auch noch leicht, einfach nur genial für meine Zwecke. Die
Laterne
mitsamt ihrer "Kugel" einfach ins Loch gedrückt und das Ganze
nach oben
hin schön eingeebnet. Abschließend passend zum Bürgersteig patiniert, und der
Fehler war "ausgebügelt". Alle anderen Laternen
habe ich dann natürlich gleich
vorbehandelt, ihnen also den Sockel genommen und gleich mit meiner
Knetmassetechnik ins passende ca.
3mm Loch gesetzt. Dabei habe ich keine runde
Kugel drum geknetet, sondern nur ein bisschen Masse auf den unteren
2cm
aufgebracht
und die Laterne eingedrückt. Das geht wunderbar, dabei hoch
quellendes Material einfach mit der Pinzette abziehen, plan machen, patinieren
und fertig. Ebenso habe ich mit allen Leuchten auf den Bahnsteigen schon vor 12
Jahren verfahren. Wenn man da mal drankommt, und sie
leicht schief stehen
ist es
überhaupt kein Problem sie wieder zu richten.
Das Bild zeigt meine ersten Versuche mit den Telefonzellen.
Aber nur eine einzige, das sieht doch wirklich verloren aus bei dem großen Bahnhof ???
Hier sind die Telefonzellen aufgestellt. Um sie so schön wie die Orgelpfeifen
nebeneinander stehen zu haben, wurden sie wieder
mit
Autoknetmasse fixiert !
Die
Helligkeit der Innenbeleuchtung ist übrigens auch bei 14 V noch enorm. Deshalb
habe ich noch zwei
Dioden 1N 4001 in Reihe zwischen geschaltet, jede
nimmt 0,7V.
Das sieht wesentlich besser aus, und die Innenbeleuchtung scheint
nach oben
nicht mehr durch. Die Diodenlösung ziehe ich zur Spannungsreduzierung
deshalb
vor, weil nichts heiß wird, wie bei
Widerständen